268-Wiedergeburt Teil 2-Buddhismus im Alltag

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Lesen Sie hier den ersten Teil von "Wiedergeburt" click

Die Leser meines Blogs "wissen", dass es weder Zeit noch Raum gibt, also auch keine Geburt, kein Alter, keine Krankheit und keinen Tod.

Aber was ist dann mit all den Menschen, die bereits "gelebt" haben, und mit denen, die noch "leben" werden? Hängt alles Leben zusammen, sind wir Teil eines großen Ganzen?

Oder anders gefragt: Gibt es eine unendliche Matrix des Jetzt, des Hier und des Seins, die über die Inkarnationen eine Verbindung hält?

Sicherlich kennen auch Sie eine Person, die sich an ein Vorleben erinnern kann, viele Menschen behaupten, dass sogar Einzelheiten noch klar erkennbar seinen. Vielleicht sogar Sie selbst? Oder handelt es sich nur um unerklärliche, ja fast mystische Erlebnisse, die dann die Menschen dazu bringen, sich als Wiedergeborener zu sehen? Fragen über Fragen tun sich bei diesem Thema auf.

Jedenfalls im Chan-(Zen)-Buddhismus hat sich die Lehre durchgesetzt, dass es eben keine Wiedergeburt gibt, aber es führen bekanntlich viele Wege nach Rom. Man könnte aber (frei nach Buddha) auch sagen, dass die Wiedergeburt existiert, aber eben auch nicht existiert, ganz abhängig davon, wie wir (mit unserer Vorstellung) die Welt um uns herum formen.

Wenn die Reinkarnation nur ein Konzept ist (ähnlich von Himmel und Hölle, es war wahrscheinlich noch kein Mensch dort), dann wäre eine andere Möglichkeit die, das Konzept als moralisches System der Glaubenswelt zu begreifen, die die ethischen Standards vorgeben soll.

Egal wie wir dazu stehen, woher sind wir ursprünglich gekommen? Bei der Zeugung entstanden? Oder von einer "Zwischenwelt" abkommandiert, die dem Nirvana entspricht, oder wenigstens ähnlich sein müßte? Entsteht unsere Persönlichkeit (und damit auch das Ego) etwa bei der Verschmelzung von Samen und Ei, oder wird dabei nur die Körperlichkeit geschaffen? Noch mehr Fragen, immer noch keine Antworten.

Kann es sein, dass das Nirvana gerade hier ist, in diesem Moment vor unserer Nase liegt, wir aber nicht in der Lage sind es zu sehen?

Die Philosophie des Chan-(Zen)-Buddhismus legt aber auch nicht zwingend dar, dass es keine Wiedergeburt geben kann, wie immer streiten sich die Gelehrten, nach der Chan-Lehre gibt es nichts zu gewinnen (oder zu verlieren), da sowieso nichts dauerhaft ist (und auch nicht sein kann), weshalb uns sowieso nichts gehört. Im Chan müssen wir für uns selbst entdecken, weshalb auch so viele "Wohlfühl-Buddhisten" dann letztlich wieder abspringen, selbst sich Gedanken machen, wo kämen wir da hin?

Wir sollen durch eigene Bemühung "erwachen", uns verbessern, um die Buddha-Natur in uns zu sehen, die im Inneren schon ewig existiert.

Unsere Fragen, ob wir noch einmal geboren werden, in die Hölle kommen, oder in den Himmel, die stellt nur das Ego. Und somit ist auch unsere Persönlichkeit nicht involviert, denn es ist völlig ohne Bedeutung, ob wir nochmals leben, oder nicht.

Vor der Zeugung, wo waren Sie da?

Der Weg ist das Ziel!

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