276-Das Salz der Weisheit - Buddhismus im Alltag

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Buddha führte einmal aus, dass seine Lehre wie Salz wäre, da der "Geschmack" seiner Worte für jeden Menschen gleich sei.

Es gibt eine buddhistische Geschichte, in der es (unter anderem) auch um Salz geht. Sie handelt von einem sehr traurigen jungen Mann, der sehr unter seinem "Schicksal" litt.

Von seiner Familie bekam er den Rat doch einmal in den buddhistischen Tempel in der Nähe zu gehen, dort sei ein weiser Chan-(Zen)-Meister, der ihm vielleicht helfen könnte. Als das Leiden immer schlimmer wurde machte er sich auf zum Tempel in den Bergen, er erhoffte sich kluge Worte von dem spirituellen Lehrer, vielleicht wußte dieser ja einen Weg aus dem Dilemma, in dem er sich befand.

Im Kloster angekommen mußte er sich gedulden, viele Menschen kamen her um Hilfe zu erbitten, die Schlange war lang, aber der Meister sprach mit allen Wartenden, der Reihe nach hörte er sich die Probleme von jedem an, gab dann Antworten und Hoffnung, Anregungen und Vorschläge.

Dann war er an der Reihe, er sprach: "Meister, ich habe so viele Probleme in meinem Leben, deshalb bin ich immer traurig, sehe keinen Ausweg mehr, ich bin allem überdrüssig, weiß nicht mehr, was ich tun soll."

Der Mönch hörte sich die Klagen an, blickte dem jungen Mann ins Gesicht ohne ein Wort zu sagen, für einige Momente taxierte er das junge Gesicht. Das Schweigen wurde länger, Unbehagen machte sich im Fragesteller breit, was sollte er nun tun, hatte der alte Mann ihn verstanden?

Da griff der Meister nach hinten, da standen viele leere Gläser gestapelt, und eine große Schüssel. Er brachte ein Glas nach vorne, stellte es zwischen die Männer, die Schüssel stellte er neben das Glas. Er winkte einem jungen Mönch, der sofort das Glas mit Wasser füllte.

Nun sprach der Meister: "Nimm etwas von dem Salz aus der Schüssel und gib es ins Wasser, rühre um, dann trinke das Glas aus." Der junge Mann tat, wie es ihm gesagt wurde. Der Meister sagte weiter: "Nun, wie hat es geschmeckt?" "Furchtbar salzig", so die Antwort.

"Gut, das war zu erwarten." Jetzt griff der Meister wieder hinter sich auf der anderen Seite, da lagen kleine Umschläge, schön verpackt, und ganz kleine Schüsseln in einem großen Stapel, er brachte einen Umschlag und eine Schüssel hervor.

Er sagte: "Jetzt nimmst Du etwas vom Salz und gibst es in die kleine Schüssel. Dann gehst Du zu dem kleinen Fluss unten am Eingang des Tempels, öffnest den Brief und tust genau das, was Du dort liest, dann kommst Du wieder zu mir."

Morgen lesen Sie weiter, wie die Geschichte dann ausging.

Der Weg ist das Ziel!

Wie eine Flamme ausgeht vom Winde, verweht ist und Begriffe nicht mehr passen, so ist der von "Geist und Leib" befreite Weise: Er ist nicht mehr begrifflich zu erfassen

- Buddha - Ehrenname des Siddharta Gautama - 560 bis 480 vor dem Jahr Null

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