278-Ausflüge- Buddhismus im Alltag

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Mein neues Leben als "Shaolin-Mönch" fing an mir sehr zu gefallen, die Zweifel waren weg, ja, ich fühlte mich "wohl" im Tempel, die Menschen fingen an mich zu grüßen, der Tempelwächter ließ mich ohne ein Zucken passieren, durch die Pforte der Mönche. Mein Meister hatte wohl mit dem Mann am Tor ein Gespräch, wies ihn an mir Einlass zu gewähren, ich gehörte dazu. Mein Chinesisch wurde besser, ich konnte einige Sätze sprechen, die Bewohner der Gegend fingen an mich zu respektieren, was auch (und im Besonderen) daran lag, dass ich nicht "klein beigab", sondern mich ganz offensichtlich "durchbiss" (sonst wäre ich ja nicht so lange im Tempel zu sehen gewesen).

Das Training war immer drei Tage lang, dann war ein freier Tag. Da unternahmen wir etwas, fuhren mit dem Taxi über die nächstgelegene Stadt Dengfeng in die Provinzhauptstadt Zhengzhou, wo ich Vorräte aufstocken konnte, wir ein Restaurant besuchten, ich nach Hause telefonieren konnte (zu dieser Zeit gab es keine Handys, manche Menschen wissen nicht, dass es Handys erst seit ca. 20 Jahren gibt).

Auf dem Weg vom Tempel nach Dengfeng kamen wir an unzähligen Kung Fu Schulen vorbei, die sich entlang der Strasse angesiedelt hatten. Da erst begriff ich, was ich für ein Glück hatte "im Tempel" zu sein, dort Aufnahme gefunden zu haben. An diesen unzähligen Schulen bin ich auf dem Herweg einfach vorbeigefahren, ich wollte ja in den Tempel, nicht in eine Kung Fu Schule. Dass die Chance im Tempel bleiben zu können etwas kleiner als ein Lotto-Sechser war, das war mir noch immer nicht klar, das begriff ich erst später.

An schönen Tagen waren bei allen Schulen die Schüler vor den Schulen auf den Trainingsplätzen, die ähnlich wie Kasernenhöfe aus nacktem Beton bestanden, der vor lauter Schülern kaum zu sehen war. Alle in Einheitskleidung, Sportkleidung (wie Schulleitung) im Einheitsdesign, mit dem Logo der Schule auf der Brust, im Gleichschritt übend, mit gebellten Anweisungen in Reih und Glied gehalten. Wer so etwas nicht gesehen hat, der kann sich die Menschenmassen schwer vorstellen. Immer in Gruppen, ein älterer Schüler als "Vorturner", der Meister (wenn er überhaupt zu sehen war) auf einer Empore, von wo aus er die unzähligen Schüler besser überwachen konnte.

Durch Dengfeng war man schnell durchgefahren, der Weg mit dem Taxi nach Zhengzhou dauerte ca. 5 Stunden (heute gibt es da eine Autobahn, die schnurgerade die Gegend durchzieht; diese Autobahn (ca. 150 km) wurde in 3 Monaten gebaut, ca. 10.000 Bauarbeiter mit tausenden von Maschinen zogen das Bauwerk in kurzer Zeit durch).

Wie immer: Der Weg ist das Ziel!

Es ist schier unmöglich, einen Bereich zu finden, den ich auf meiner langen Reise nicht bereits erlebt hätte

- Buddha - Ehrenname des Siddharta Gautama - 560 bis 480 vor dem Jahr Null

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