281-Wir bauen unsere Käfige selber Teil 2-Buddhismus im Alltag

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Haben Sie schon den ersten Teil der Serie "Wir bauen unsere Käfige selber" gelesen, click?

Käfige gibt es in ganz verschiedenen Arten, gemeinsam haben aber alle, dass sie von Menschen für Menschen gemacht wurden, meist jedoch wir unsere eigene Person in solche Zwinger stecken.

Ich gebe mal einige Beispiele:

Der Käfig der Gier auf Nahrung, wenn wir unsere wahre Persönlichkeit mit "Fressen" kompensieren.

Das Gefängnis der Gier auf Alkohol, weil wir dem wahren Jetzt und Hier entfliehen wollen.

Der Knast der Drogen, da das Ego unser eigenes Ich nicht ertragen kann.

Nicht zu vergessen der Kerker der Lüste, da der kurze Kick eine Ablenkung bringt.

Das Gatter der Spielsucht, um wenigstens eine Pause von der Vergänglichkeit zu finden.

Der einsame Verschlag des Geldes, das das Gefühl der Wichtigkeit vortäuscht.

Die Illusion der Macht, die von der eigenen Armseligkeit ablenken soll.

Ich glaube, dass Sie jetzt verstehen was ich meine! Alle diese Käfige sind selbst gebaut, nur für die eigene Person.

Manchmal aber auch für andere Menschen, weil man mit dem Käfigbau etwas erreichen will, anstatt eben "loszulassen". Ein immer währendes Spiel, über die Jahrtausende spielten sich Menschen auf, wollten "Macht" errichten, und werden nur Erbauer von monströsen Schrecken, vielleicht "gut" gedacht, aber eben "schlecht" gemacht.

Dann gibt es da noch die Käfige, die wir aus falsch verstandener Rücksicht aufrecht erhalten, die wir uns (und unserem Umfeld) antun, weil wir zu feige sind die Wahrheit zu sehen, auszusprechen, nach ihr zu handeln.

Statt dessen verbleiben wir lieber in einer unglücklichen Beziehung, vor lauter Angst vor dem Alleinsein, vor der Meinung der Nachbarn, vor finanziellen Nachteilen, vor was auch immer "man" Angst haben kann.

Oder etwa bauen wir Käfige um uns herum, weil wir denken "nicht gut genug" für etwas zu sein, etwas "nicht zu verdienen", oder nicht "geeignet" zu sein. Deshalb meinen wir, dies und das "nicht zu können", "keine" Chance zu haben, es gibt so viele Käfige, wie es Menschen gibt, und noch mehr.

Welcher Käfig hält Sie? Und warum? Wissen Sie eine Antwort? Und wenn nicht, warum? Wieso konnte es soweit kommen? Gibt es einen Ausweg?

JA

Die Philosophie des großen Lehrers bietet die einzig mögliche Erklärung, wie die Dinge, Lebewesen und Begebenheiten zusammenhängen (könnten), denn jede Überlegung über die wahre Auswirkung des Lichts ist eben subjektiv, denn ein objektiv gibt es nicht. Dem einen Betrachter gefallen Rosen, die Frau daneben findet Blumen furchtbar.

Der Weg, wissen Sie, der ist das Ziel!

Der Suchende betrachtet seine Schuld und fühlt Gefangenschaft

- Buddha - Ehrenname des Siddharta Gautama - 560 bis 480 vor dem Jahr Null

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